Ganzer S-Bahnanschluss in Rheingönheim

Und dann geht es plötzlich ganz schnell. Es muss „nur“ gar nix mehr gehen und schwups bekommen wir in Rheingönheim einen ganzen S-Bahnanschluss. Ich bin begeistert.

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Liebe Planer, jetzt noch ein kleines bisschen weiter machen und auch den Takt des Zubringers 572 anpassen und dann sind wir dank der katastrophalen Zustände in LU da, wo wir schon seit 10 Jahren sein sollten – ÖPNV-mäßig für Altrip.

Desweiteren, ich weiß ich wiederhole mich, ist es sinnvoll den ÖPNV über die Fähre auszubauen. So wie früher: da fuhr ein großer Bus über die Fähre bis an den Mannheimer Hauptbahnhof. Auch wenn die Fährgesellschaft daran wohl kein Interesse hat, da sie das Geschäft ihres Lebens macht mit den zahlreichen neuen Autokunden. Für die Nutzer aber werden die Wartezeiten an der Fähre weit über die übliche Rush Hour hinaus immer länger und alles immer nerviger. Unsere Rheinquerung muss endlich für den ÖPNV genutzt werden.

Aber schauen wir einfach mal weiter, was uns LU noch alles beschert.

2 Gedanken zu „Ganzer S-Bahnanschluss in Rheingönheim

  1. Noch-Geheimtipp für Sensational-Seekers
    Bitte nicht. Bitte keinen regulären und regulierten ÖPNV über die Fähre. Einzig die Kleinbuslinie sollte in 007 umbenannt werden. Bungee-Springen war gestern – den ultimativen Kick bekommt man bei der Fahrt mit der Kleinbuslinie zwischen 7:00 und 8:00 von Altrip zur Fähre. Im Abgasnebel an einer Schlange von mindestens 50 wartenden Autos vorbei, weiß man nie, ob man mit dem hell aufblendenen Gegenverkehr zusammenstößt, rechtzeitig den Fähranleger erreicht, den Sprint zum Fähranleger schafft und noch im richtigen Moment den Fuß auf die hochgehende Rampe setzen kann. Keine Angst auf der Mannheimer Seite geht es dann weiter. Man jagt die Auffahrt hoch, drückt sich in einen weiteren Bus, nimmt an waghalsigen Wendemanövern auf engstem Raum teil und wird kurz vor dem ultimativen Endpunkt an der Friedrichstraße sogar Zeuge von illigalen U-Turns.
    Und der Nervenkitzel am Nachmittag: kommt der Bus oder ist er wieder im Kreisel stecken geblieben? und konnte gar nicht mehr auf die Altriper Seite fahren – das ist wie Russisch Roulette.
    Dieses hochgradig attraktive Angebot ist super für verschlafene und antriebslose Pubertiere, die garantiert auf ihrer Fahrt zur Schule wachgerüttelt werden, Stuntmen and -women, Menschen, die ihre Lebensplanung (und -ende) gerne anderen überlassen und superbewegliche U-Dreißiger. Nicht geignet für Streber, die pünktlich irgendwohin wollen, Führerscheinanwärter und Frostbeulen, denen beim Warten im Ungewissen leicht die Zehen abfrieren. Wo findet man sonst in einem überreguliertem Land mit soviel Regeln und Vorschriften noch ein wenig Wildwest, Kitzel und Grenzerfahrungen – außer auf Deutschen Autobahnen?

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