R.I.P. Kastanie(n) :-/

Gestern wurde im Schnellverfahren eine der 3 alten Kastanien am Partnerschaftsplatz gefällt. Ein Baumgutachten kam zum Schluss, dass die Kastanie erheblich bruchgefährdet sei. So weit so traurig. Nun geht im Dorf rum, dass die Kastanie wegen der geplanten Neugestaltung des Platzes vor der Maxschule gefällt wurde. In der Rheinpfalz wurde dieser Zusammenhang leider auch suggeriert. Vielmehr handelt es sich aber um einen Mord auf Raten. Nicht die Umgestaltung des Platzes ist Schuld daran, dass die 120-150 Jahre alte Kastanie gefällt werden musste. Die Ursache für die Schwächung der Bäume liegt vielmehr im Umfeld begründet: die vor Jahren durchgeführte Versiegelung im Gehwegbereich und vor allem die hohe Belastung durch die Nutzung des Platzes als Parkplatz ohne dass hierfür entsprechende Maßnahmen (für Boden und Bäume) ergriffen worden wären machen den Kastanien schleichend den Garaus. Der Platz war nicht als Parkplatz vorgesehen und der Bodenbelag war nicht für diese Belastung ausgelegt, man hat auch keine Abstandshalter zu den Kastanien installiert. Die Autos parken direkt davor und das tut den Flachwurzlern gar nicht gut. Mich wundert es jedenfalls, dass Markus Müller von der Rheinpfalz diese Umstände mit keiner Silbe erwähnt, stattdessen alle auf die falsche Fährte lockt. Aber das kennen wir ja schon … Was die zwei verbliebenen Bäume betrifft, deren „Röntgenbild“ nicht so übel aussieht, möge man sich etwas mehr Mühe geben und sie nicht in vorauseilendem Gehorsam auch fällen. Meines Erachtens wäre zu prüfen, welche baumerhaltenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Platzumgestaltung ergriffen werden können. Denn so ist das ein äußerst unglücklicher Startschuss für den neuen Bürgerplatz.

Nachtrag 7.6.: Das meine ich!

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