Leserbrief an die Rheinpfalz 2.0

Artikel: „Rechter holt sich rechtsrheinische Helfer“ vom 20.5.2014

Danke! Hier hat jemand recherchiert und ist von der (durch alle politischen Gassen trödelnden) Bummelbahn namens „wir-schauen-nicht-hin-dann-existiert-das-auch-nicht“ abgesprungen. Der Artikel zeigt deutlich, dass man sich mit Verharmlosung der DVU keinen Gefallen tut, denn da wo DVU draufsteht, steckt noch was anderes drin! Zum Beispiel der „Aufbruch Deutschland“ und vielleicht noch ganz andere Gruppierungen (zu dieser Einsicht kommt man, wenn man aufmerksam den Blog studiert).
Liebe DVU-Wähler: ihr könnt das alles ignorieren, denn um euch geht es gar nicht, sondern um die Leute, die es besser wissen müssten.

7 Gedanken zu „Leserbrief an die Rheinpfalz 2.0

  1. Schade, dass man zum Rheinpfalz-Leser werden muss, um diesen Blog zu verstehen 🙁 … Was steht denn in besagtem Artikel?

  2. In dem besagten Artikel, der sogar an exponierter Stelle in der Rhein-Pfalz veröffentlicht wurde, geht es um den Wahlkampf, den der Vorsitzende der DVU Rhein-Pfalz e.V. in Altrip betreibt. Gekonnt und assoziationsreich verweist der Autor auf den Bestsellerroman „Er ist wieder da“, wenn er Herrn Liederwald und seinen Pakt mit Aufbruch Deutschland beschreibt. Die Geschichte der DVU in
    Altrip wird angerissen und das Profil der „rechtsrheinischen Wahlhelfer“ wird aufgezeigt, die schon unter vielen verschiedenen Abkürzungen: DL für Deutsche Liste, Aufbruch Freies Deutschland (AFD sic!) und jetzt AD aktiv waren und sind. Sogar der Sprecher von Aufbruch Deutschland, Stefan Wollenschläger, ehemals NPD-Mitglied und Ziehsohn Günther Deckerts, eines bekannten Holocaustleugners, kommt zu Wort und bekundet offen, dass seine Anliegen nicht lokalpolitischer Natur seien, sondern die Beseitigung des Grundgesetzes im Vordergrund stünde. Leider wurde in diesem Artikel nicht darauf eingegangen, wie die Unterschriftensammlung für das Zustandekommen des Wahlvorschlags der DVU Rhein-Pfalz e.V. verlief (vg. 1. Blogeintrag). Auch gab es 2009 nicht 2020 DVU-Wähler, was ein Grund zur Auswanderung gewesen wäre. Dennoch ist dieser Artikel ein sehr guter Anfang, sich mit dem Thema Rechtsradikale in Altrip auseinanderzusetzen, ein Thema, das von den politisch Verantwortlichen bisher immer unter den Teppich gekehrt wurde. Diese Vogel-Strauß-Taktik war ohne jeden Erfolg. Im Gegenteil – neben „rechtsrheinischen Helfern“ gibt es auch zahlreiche „linksrheinische“. Die Sektion Alzey von Aufbruch Deutschland postet auf ihren Facebookseiten, wie sie Altrip „beflaggt“ und zum „Leuchten gebracht“ hat und ein Herr (oder Dame?) von der Gruppe mit dem sympathischen Namen „Ludwigshafener Rassisten und Nationalisten“ (hoffentlich kein eingetragener Verein!) versucht „Andersdenkende“ durch Gewaltandrohung zum Schweigen zu bringen. Wird es jetzt nicht endlich Zeit, dass sich die hoffentlich noch vielen Andersdenkenden in Altrip über die Parteigrenzen hinweg zusammenschließen und ein „Bündnis gegen Rechts“ gründen, das möglichst viele Altriper Vereine (außer dem einen) einschließt, so dass eine gemeinsame gezielte Präventionspolitik mit guter Jugendarbeit etc. betrieben werden kann, damit sich alle Altriper in Altrip wohl und sicher fühlen können?

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