SWR-Sendung über unser Heavy Metal Problem in Altrip

Erst am kommenden Donnerstag, den 06.10.16, 20.15 bis 21 Uhr, wird der Bericht zum Thema Altrip vs. Schrotty und Alba, die beliebten Schrottfirmen von gegenüber, in der Sendereihe „Zur Sache“ ausgestrahlt. (Tolles Wort eigentlich, AUSSTRAHLEN, macht das noch Sinn in Zeiten des Digitalfernsehens? Ich schreibe es sicherheitshalber mal auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Wörter. Meldungen weiterer vom Aussterben bedrohter Wörter sind übrigens immer willkommen.)

Erwachet!

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Heute Nacht kamen Schrotty und Alba, die beliebten Schrottfirmen von gegenüber, wieder über uns Altriper Bürger. Es war als schepperten sie beständig ERWACHET. Wenn der nächtliche Lärm vom Nachbarn käme, würde man mehr oder minder höflich klingeln und fragen, ob er noch zu retten ist. Aber auch die Gemeinde ist aufgewacht und lässt nach einem Antrag der Grünen per Rechtsanwalt überprüfen, ob bei der Genehmigung gegenüber eigentlich alles stimmt.
Warum erteilt man einem Lärmbetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohngebieten (Rheinau, Altrip) bitte eine 24-Stunden-Genehmigung? Studiert man die Unterlagen, die im übrigen jeder Bürger nach Antrag auf Akteneinsicht einsehen darf, stellen sich einige Fragen. Wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt? Nö! Wurden regelmäßige Lärm-Messungen durchgeführt? Ja, aber man erklärt einfach ganz Altrip zur Gemengelage (Gebiete, in denen verschiedene grundsätzlich unterschiedliche Nutzungen, also störanfällige Nutzungen wie Wohngebiete und störintensive Nutzungen wie Industriegebiete, durchmischt sind//wikipedia) und voilá fertig ist das Mischgebiet, für das die Lärm-Grenzwerte deutlich höher liegen als für reine Wohngebiete. Und die Altriper, die definitiv im ausgewiesenen Wohngebiet (zum Beispiel am Damm und in der Berliner Berliner Straße) wohnen, haben das Nachsehen bzw. das Nachhören. Für die galt heute Nacht mal wieder: Erwachet!