Vielleicht einfach mal in den ÖPNV investieren?!?

In dieser Woche stand in der Rheinpfalz unter der Überschrift „Vielleicht doch eine Seilbahn?“ zu lesen: „Was kann die Stadt tun, damit die Pendler und die Wirtschaft trotz des maroden Hochstraßennetzes nicht zu sehr unter Staus und Verkehrsbehinderungen leiden? Diese Frage treibt die Kommunalpolitiker um.“
So viele Verkehrsplaner und Experten befassen sich seit Jahren mit dem Thema und nichts passiert außer dass der ungeregelte Verkehrsgau immer näher rückt.

Die Antwort auf die brennende Frage, was man tun kann, ist ganz einfach:
Endlich in den Ausbau des ÖPNV auf dem Land investieren.
Das ist schlau, kurzfristiger machbar als alle Brücken-, Tunnel- und Seilbahnpläne und klimafreundlich und die Menschen wollen das.
Sie wollen einen ernst gemeinten, hochgradig attraktiven Öffentlichen Nahverkehr auf dem Land. Denn die Stadt ist eigentlich nicht das Problem, sondern das Land. Pendler kommen zu Hauf vom Land(kreis) in die Städte zur Arbeit. Pendler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis verstopfen die Brücken zwischen LU und MA, weil das ÖPNV-Angebot außerhalb der Städte ein Trauerspiel ist. Sie würden gerne täglich in den Bus und die Bahn steigen, um stressfrei und umweltfreundlich an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Aber man denkt lieber über eine 70 Mio schwere Seilbahn nach als einfach ENDLICH das zu tun, was getan werden muss: attraktiver Nahverkehr auch fürs Land.

Der Pendleratlas müsste den Verantwortlichen ja bekannt sein. Rund 15.000 Pendler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, Bad Dürkheim, Frankenthal müssen über den Rhein nach Mannheim zur Arbeit. Plus rund 14.000 aus LU. Für die wäre eine Fahrradbrücke auch sehr sinnvoll.

Halber S-Bahnanschluss

Ja, ich weiß, ich nerve. Aber hier noch ein Live-Bericht zu unserem hochgradig unattraktiven S-Bahnanschluss in Rheingönheim:
Gestern habe ich das Auto am S-Bahnhof Rheingönheim abgestellt – wohlwissend, dass ich abends stdl. auf den Bus warten müsste. Abends dann von Frankfurt kommend (Performance der Bahn war mit Zugausfällen und fetten Verspätungen auch mehr als bescheiden) musste ich ab Mannheim mit der S-Bahn erst mal bis Limburgerhof fahren, dort dann 13 Minuten im Regen auf die S-Bahn aus der Gegenrichtung warten, damit ich 1 Station später in Rheingönheim aussteigen kann. Warum dieses Hin und Her? Weil eben nur jede 2. oder 3. S-Bahn in Rheingönheim hält. Dieser S-Bahnanschluss ist, wenn man aufs Auto verzichten möchte, für den A … nichts Wert.

Foto von pixabay

Verkehrschaos – Extinction Rebellion von Amts wegen

Ein Tag von vielen: Gestern 17 Uhr reichte die Warteschlange auf der Mannheimer Seite vor der Altriper Fähre wieder bis auf die B36 Richtung SAP Arena. Dieses Szenario kommt seit der Brückensperrung mehrmals in der Woche vor. Mit der Folge, dass die wartenden Autos und viele LKWs auch den Kreisverkehr verstopfen, was zu gefährlichen Verkehrsmanövern führt und zu Ausfällen im eh schon minderbemittelten ÖPNV nach Altrip:

  • Aufgebrachte LKW-fahrer drängen in 2. Reihe im einspurigen Kreisverkehr an den stehenden Autos vorbei, um über die Duisburger Straße ins Rheinauer Industriegebiet zu kommen
  • Nicht wenige Autofahrer und auch LKW-fahrer, die es bis zur Einfahrt des Kreisverkehrs geschafft haben, fahren gegen die Fahrtrichtung in diesen hinein, um abkürzend in die Duisburger Straße zu gelangen
  • Die zwischen Mannheim Neckarau und Altrip pendelnde Buslinie 98 schafft es von der Altriper Straße kommend nicht auf ihre imaginäre Busspur an den wartenden Autos vorbei zu gelangen mit dem Ergebnis, dass reguläre Fahrten in Altrip ausfallen

Liebe Polizei, liebe Verkehrsplaner hüben wie drüben, lieber VRN, liebe Metropolregion mit deinen Mobilitätspaktplanern, liebe Stadtverwaltung Mannheim, liebe Verbandsgemeindeverwaltung Rheinauen, liebe Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreis mit deinen Verkehrsexperten, lieber Gemeinderat Altrip – ihr regt euch bestimmt auf über mutwillige Straßenblockaden von Extinction Rebellion in der ganzen Welt – ABER HIER vor unserer Tür HABT IHR die Blockade selbst organisiert. Glückwunsch! Dann vollendet bitte euer Werk und schafft mit einem attraktiven ÖPNV über die Fähre endlich eine Alternative zu langen Autoschlangen und klimaschädlicher Mobilität.
Und lasst bitte endlich die unrealistischen und ABSOLUT NICHT MEHR ZEITGEMÄSSEN Auto-Brückenfantasien in der Mottenkiste. Wir sind dieses Ablenkungsmanöver leid.

Mobilität der Zukunft vor unserer Tür sehe ich so:

  • eine richtige Busverbindung Mannheim-Neckarau – Altrip
  • Anschluss an einen Kompaktbahnhof in MA-Neckarau mit S-Bahnanschluss
  • im Sinne der Multimodalität eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke über den Rhein bei Altrip
  • einen Anschluss an den geplanten Radschnellweg Schifferstadt – LU

„Ein hochgradig attraktives Angebot“

In der Rheinpfalz vom 17.9.19 kamen „Experten der Kreisverwaltung“ zu Wort, die im Zusammenhang mit dem neuen Nahverkehrsplan bestehende aber auch neue Verkehrsverbindungen untersucht haben. Es ging u.a. auch um die Busverbindung von Altrip über die Fähre nach Mannheim. Schließlich pendelt 1/3 der Altriper Berufstätigen nach Mannheim und rechnet man noch die nicht berufsbedingten Fahrten wie Arztbesuche, Freizeitangebote etc. hinzu fahren sogar mehr Menschen nach Mannheim als nach Ludwigshafen. Diesen inzwischen vielleicht umsteige-interessierten Grenzgängern (Brückensperrung in LU, drohender Verkehrskollaps im Nadelöhr über den Rhein, wenn die Hochstraße abgerissen wird) bietet man seit Jahren folgendes „hochgradig attraktives“ * ÖPNV-Angebot:

  • Ein nicht barrierefreier VW-Bus mit 8 Plätzen (Linie 98)
  • Zwischen 7 und 8 Uhr morgens fährt dieser zwar im 10-Minuten-Takt, aber an der Fähre müssen die Fahrgäste unnötigerweise aussteigen, die Rampe hier runter und und drüben wieder hoch laufen, um in den 2. VW-Bus zu steigen. Das kostet Zeit, ist bei Wind und Wetter hochgradig attraktiv und für kleine wie große ÖPNV-Nutzer durchaus sportlich.
  • Von 10 bis 13 Uhr fährt das hochgradig attraktive Angebot gar nicht, den Rest der Zeit bis 19 Uhr stündlich. Samstag und Sonntag ist hochgradig tote Hose.

Nun noch ein paar sachliche Richtigstellungen zu den Aussagen in der Zeitung:
1. Man hat im Altriper Gemeinderat nicht „immer wieder darüber diskutiert“, sondern es wurde 2015 ein einstimmiger Beschluss gefasst, dass man einen größeren Linien-Bus über die Fähre haben möchte.
2. Der größere Bus, von dem in diesem Beschluss (und im übrigen auch IN ALLEN GESPRÄCHEN MIT DEN VERKEHRSEXPERTEN) die Rede war, ist mitnichten ein großer Linienbus à la 570er sondern einer wie bspw. die Linie 62 in Mannheim. (siehe Fotos)
3. Dieser größere Bus kann genauso am Fährstau vorbeifahren wie der jetzige VW-Bus, denn er ist in erster Linie höher (barrierefrei!) und länger aber nicht wesentlich breiter. Ein solcher Bus hat 26 Plätze (8 Sitz- und der Rest Stehplätze).
4. Der Bus muss nicht an der Fähre wenden, denn er soll die Fahrgäste ja nicht wie aktuell unterwegs rausschmeißen sondern durchfahren bis Neckarau Friedrichstraße und von dort wieder retour.
5. Ein größerer Bus würde Barrierefreiheit bringen. (Ab 2022 fordert der Gesetzgeber völlige Barrierefreiheit des ÖPNV)
6. Ein größerer Bus würde den Leuten eine Alternative zum Auto bringen, denn auch der größere Bus müsste nicht im Fährstau stehen. Und wenn er durchgängig ohne Taktlücken, bis 22.30 Uhr wie die Fähre und in der Rush-Hour im 10-Minuten-Takt fahren würde, dann wär das echt ein hochgradig attraktives Angebot für uns Altriper.

*Zitat, kein Witz.

ÖPNV-Tagebuch Januar


Guten Morgen. Ich fange mal mit etwas Positivem an 🙂 Eine echte Entdeckung und für Altriper sehr empfehlenswert (danke für den Tipp Frau Siegel) ist die Luftlinien-App des VRN. Hier wird der Preis für eine Fahrt mit Bus und Bahn nicht entlang der Waben berechnet, die man passiert, sondern je nach km per Luftlinie. Und das ist für uns Altriper fast immer günstiger. Ein Beispiel: für eine Fahrt vom Ludwigsplatz nach Mannheim Hauptbahnhof zahle ich regulär 4,20 Euro für den einfachen Weg. Mit der Luftlinien-App zahle ich nur 2,50 Euro, als Bahncard-Inhaberin sogar nur 1,90 Euro. Wie cool ist das denn? Zudem entfällt das mitunter nervige Fahrkartenkaufen bei Zeitmangel. Die App ist nahezu selbsterklärend auch für Non-Digital-Natives (Analoge).

Leider gibt es die App nicht für MInderjährige. „Wozu denn?“ fragen Sie jetzt, „die haben doch eh alle ein Maxx-Ticket!“ Ne haben Sie eben nicht alle. Wo wir beim Negativen wären: Altriper Kinder, die in die nächstgelegenen Schulen in Mannheim-Neckarau gehen, bekommen KEIN Maxx-Ticket wie alle anderen Altriper Kinder, die weiterführende Schulen besuchen. Der Kreis fühlt sich hier nicht zuständig, obwohl die Eltern dieser Kinder in RLP Steuern zahlen, und hantiert mit seltsamen Gesetzestexten und Urteilen, um ja nicht gleiches Recht für alle gelten lassen zu müssen. Meine sehr geehrten Herren Körner und Baginski, das sollte doch keine Rolle spielen, wo ein Altriper Kind zur weiterführenden Schule geht und welche Schulart es besucht, sofern am Ende ein staatlicher Schul-Abschluss gemacht wird. Gleiches Recht für alle? Nicht bei uns. Das regt sowas von auf!

Veranstaltung zum ÖPNV in Altrip am Mittwoch

Am Mittwoch, 6. Juni um 19.30 Uhr findet im Alta Ripa eine Veranstaltung der Altriper Grünen zu den Themen

  • Öffentlicher Nahverkehr in Altrip
  • neuer Nahverkehrsplan des Rhein-Pfalz-Kreises und
  • Hochstraßenabriss in LU statt.

U.a. wird der Arbeitskreis Verkehr über diese Themen informieren. Geplant ist auch ein öffentliches Gespräch mit den Nutzern des ÖPNVs und solchen, die es werden wollen oder müssen (->Hochstraßenabriss) Altrip liegt im Herzen der Metropolregion – dieses Herz braucht einen Herzschrittmacher.

ÖPNV ist Zukunft = Mobilität für alle = Lebensqualität für Mensch und Natur.
Sorry musste gerade mal etwas pathetisch werden. Aber es geht mir auf den Zeiger, dass man sich in Altrip scheinbar damit abgefunden hat, in einem langanhaltenden „Verkehrsschatten“ zu leben.

https://gruene-altrip.de/wo-du-uns-findest/

Straßenbahnanschluss für Neuhofen – silbernes Warteweilche für Altrip

Heute stand in der Rheinpfalz zu lesen, dass der Rhein-Pfalz-Kreis gerne u.a. Neuhofen an das Straßenbahnnetz anschließen möchte. [Tuuuusch. Applaus.]
Zunächst soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden.
Die Verkehrswende schickt ihre Boten voraus. Nach Waldsee sind sie [die Boten] auch schon geritten. Dort hat man seit letztem Jahr einen halbstündigen Takt beim Bus.

Ja und reiten sie auch nach Altrip? Was dürfen die Altriper denn z.B. vom neuen Nahverkehrsplan erwarten? Isch sags Ihne gonz ehrlisch: e goldenes Nixel un e silbernes Warteweilche. Überall tut sich was inbezug auf den Nahverkehr, nur nicht bei uns. Alles bleibt beim Alten. Zukunft sieht anders aus.

Öffentlicher Nahverkehr in Altrip. Source: pixabay.com

Fahrscheinverkaufsstelle 2.0

Seit ca. 2 Wochen kann man in Altrip wieder Fahrscheine für den ÖPNV kaufen bei

Toto Lotto Kelemen
Rupprechtstraße 1
67122 Altrip
Mo: 08.30 – 12.30 Uhr
Di – Fr: 08.30 – 12:30 und 14.30 – 18.00 Uhr
Sa: 08.30-14.00 Uhr

Das ist gut so. Mehrfahrtenkarten, Wochen- Monats-, sonstige Zeitkarten gibt es dort – Fahrkarten für das ganze VRN-Verbundgebiet.

Nahverkehrt in Altrip 1

In Altrip wird Geschichte erfahrbar gemacht. Um live zu erleben wie es anno dazumal war, dürfen die Nutzer der Linie 98 nach Mannheim zwischen 7 und 8 Uhr morgens nun an der Fähre aussteigen, per Pedes via Fähre über die Ländergrenze übersetzen und werden auf der anderen Seite, wenn sie den Berg erklommen haben, wieder von einem anderen Fahrzeug aufgenommen. Aus ungesicherten Quellen habe ich erfahren, dass man den Antrag gestellt hat, die beiden Kleinbusse durch Postkutschen zu ersetzen, um das historische Erlebnis perfekt zu machen.

Lesen Sie zum Thema auch:

Von der Postkutsche zum Motorbus

100 Jahre Motorbuslinie Landsberg-Weilheim: Vortrag über die Entstehung in Rott Von Susanne Schmidt-tesch

Die zweite Postautogeneration hatte schon Luftreifen. Hier steht der Chauffeur (links) und der Rotter Postbote (rechts) vor dem Gasthaus „Zur Post“ in Rott.

Foto: Heimatmuseum Rott/Erhard

Bis ins Jahre 1912 war die Verkehrsverbindung zwischen Landsberg und Weilheim noch äußerst dürftig. Nur einmal täglich verkehrte die Postomnibuskutsche, erklärte Referent Konrad Hölzl (Vorsitzender der Vereinigung Wessofontanum) jetzt bei einem Vortrag in Rott. Dabei kam es durchaus vor, dass man keinen Platz in der Kutsche mehr bekam und den Weg doch zu Fuß antreten musste, wie am 17. April 1909 in einem Artikel der Augsburger Zeitung zu lesen war. Konrad Erhard und sein Rotter Museumsteam hatten zu dem heimatgeschichtlichen Abend im Pfarrsaal eingeladen. Hölzl hatte sich bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ausführlich recherchiert. So wusste er, dass es schon im Jahr 1905 erste Bestrebungen gab, per Bahn eine bessere Anbindung der Dörfer Pürgen, Stoffen, Pflugdorf, Reichling, Rott und Wessobrunn nach Landsberg beziehungsweise Weilheim zu erreichen. Pfarrer Jaumann aus Hofstetten war hier die treibende Kraft. Als stiefmütterlich behandelte Gegend fühlte man sich, da benachbarte Gemeinden durchaus eine Bahnlinie bekommen hatten. Trotz aller Bemühungen vonseiten der Gemeinden wurde das Vorhaben jedoch auf die lange Bank geschoben.

Kurz darauf reichte Rott, Wessobrunn, Haid und Forst eine Petition ein, zumindest eine zweite Postomnibuslinie, also eine weitere mit Pferden gezogenen Kutsche, zwischen Weilheim und Rott verkehren zu lassen. Auch diese Bitte scheiterte.

Erst vier Jahre später reichte die Gemeinde Rott mit Bürgermeister Andreas Rauch beim Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten ein neues Gesuch ein, eine Motorpostlinie zwischen Rott und Weilheim einzurichten. Die umliegenden Gemeinden mit Ausnahme von Stoffen sprachen sich ebenfalls für die Linie aus. Endlich, im März 1911, teilte Oberpostdirektion Augsburg mit, unter bestimmten Voraussetzungen könne die Linie verwirklicht werden. Es müssten die Straßen entsprechend instand gesetzt sein und unterhalten werden. Zu jeder Jahreszeit müsse der einwandfreie Verkehr gewährleitet ein. Außerdem mussten sich die beteiligten Gemeinden bereit erklären, für ein Defizit bis zu einem Höchstbetrag von 3600 Mark aufzukommen. Natürlich brauchte es in Landsberg eine Motorwagenhalle für drei Fahrzeuge, in Rott einen beheizbaren Unterstellraum für zwei Motorwagen und in Weilheim für einen Wagen. Nach zähem Ringen übernahmen schließlich die Gemeinden den Räum- und Streudienst jedoch ohne Haftung. Am 31. Oktober 1912 war es soweit. Morgens um sieben fuhr der erste Motorpostwagen in Weilheim ab. In Rott kam ein zweiter mit Anhänger dazu und in Landsberg wurden die Fahrzeuge und die Halle in einem feierlichen Akt ihrer Bestimmung übergeben. Das ist nun 100 Jahre her.

 

© augsburger-allgemeine.de/landsberg/Von-der-Postkutsche-zum-Motorbus-id22915876.html

 

Schlechte Laune 3.0

Da fährt man in Barcelona morgens früh mit dem Bus zum Flughafen. Steigt in den Flieger nach Frankfurt, nimmt dort den Zug und fährt nach Mannheim. In Mannheim setzt man sich in die Straßenbahn 1 und möchte an der Friedrichstraße die Linie 98 nehmen, um nach Altrip zu fahren und steht dann fassungslos vor dem Fahrplan und stellt fest, dass die Linie 98 zwischen 10.10 Uhr und 13.35 Uhr einfach mal ganz gepflegt Pause macht. Hallo? Geht nicht mal ein stündlicher Takt? Willkommen daheim!