Altrip 1973

 

 

 

 

 

 

Wow! Damals ging noch was in Altrip 🙂 Dieses Plakat hing 30.000* mal aus.
Welcher Zeitzeuge, Google-Spezialist, Schlauberger, Kult(ur)-Interessierte weiß, warum dieses legendäre Rock-Festival damals kurzfristig abgesagt wurde?
So viel sei verraten: die heute gängigen Gründe (zu laut für die Anwohner, nicht genug Ehrenamtliche, wolle mer net, brauche mer net etc.) waren es nicht.
* davon 5 in Altrip

Stórch go

Am Wochenende machten 12 Störche ein Familientreffen auf dem Altriper Acker. Was man so alles sieht liebe Pokémon-Spieler, wenn man die Augen mal vom Handy weg in die Landschaft richtet 🙂Altrip Adebar

Das Pokémon Go! Fieber scheint auch Altrip erreicht zu haben. Es gibt hier wohl drei Arenen und niedliche Pokémons auf dem Damm und was weiß ich noch wo. Ich habe damit nichts am Hut, aber im Prinzip hab ich nichts gegen die Tierchen, die machen wenigstens keine Haufen auf den Weg und heben nicht das Bein.

Tirili Tirila ?

Wer Nazi und traurig ist, dass die Nah & Gut Filiale in Altrip das rechtsextremistische Verschwörungsblättchen Compact aus dem Zeitschriftenregal verbannt hat, darf sich jetzt in einer Otterstadter Buchhandlung (?) „Mein Kampf“ für 59,00 Euro bestellen. (Allerdings scheint es sich um die kommentierte Ausgabe zu handeln, die beim Haus- und Hofnazi wohl eher nicht so gut ankommt.)
Die Anzeige im Amtsblatt auf Seite 29 gibt Rätsel auf. „Singen mit Kindern aus Flucht + Vertreibung (i.Gr.)“ Hört sich nach einem guten Zweck an, aber wer singt da? I.Gr. heißt „in Gründung“, den guten Zweck gibt’s also noch gar nicht. Finanziert werden soll die angekündigte „Integrationsarbeit“ aber mit Büchern wie „Mein Kampf“. Interessantes Konzept. Im Idealfall steckt eine Idee à la Wunsiedel dahinter, wo Nazis unfreiwillig Spenden für ein Aussteigerprogramm erliefen. Wer’s glaubt wird vielleicht selig, denn irgendwas hat das seltsame Konstrukt auch mit Kirche zu tun. Bin gespannt auf weitere Erklärungen…

Schöne Bescherung: Altrip macht zu

Getreu dem absolutistischen Motto „Le village c’est moi“ steht im Amtsblatt zu lesen, dass die Ortsgemeinde zwischen den Jahren geschlossen hat. Nicht das Rathaus, nicht die Ortsgemeindeverwaltung, sondern gleich der ganze Ort hat zu. Tja liebe Altriper, jetzt heißt es Koffer packen, vielleicht bekommen wir Asyl in Waldsee?

zu

War was?

Ja …

Erstens: Ich freue mich über eine weitere idiotenfreie Zone. Nämlich bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal, die das Ermittlungsverfahren gegen mich wegen Beleidigung eingestellt hat. Bäm!

Zweitens: Wunderschöne Himmel und Sonnenuntergänge über Altrip

savanne

Drittens: Die Tunnelarbeiten (leider nicht bis ganz riwwer noch Monnem) sind abgeschlossen und seit zwei Tagen läuft auch was durch. Vom Rhein in den Altrheinarm Prinz Karl Wörth. Und für alle Rentner, die es trotz irrsinniger Autofahrer lebend bis dorthin schaffen, hat man eine Bank hingestellt mit schönem Blick auf den neuen Kohleberg.

Viertens: Bei Baumfällarbeiten im Naturschutzgebiet muss keinerlei Rücksicht auf dieses genommen werden. Es gibt keine „sanfte“ Forstwirtschaft im Naturschutzgebiet. So steht’s im Naturschutzgesetz. Na prima.

naturschutzwolken

 

 

 

 

 

 

 

Fünftens: Die Fähre fuhr und fuhr obwohl der Rhein in den letzten Wochen gefühlt nur noch einen Meter tief war. Das war klasse. Und schön, dass im Sommer vorausschauend gebaggert wurde.

Sechstens: Pünktlich mit den neuen Mülltonnen kam die NPD Weinheim mal wieder nach Altrip, um Flyer für die Tonne zu liefern. Wieder kamen sie nur bis in die Dammstraße. Diese mangelnde Ausdauer ist erfreulich.

Neues Naturschutzgebiet in Altrip

Auf dem Friedhof in Altrip fühlt man sich wie im Naturschutzgebiet. Die dafür zuständige „Naturschutzbehörde“ alias Bauhof lässt wachsen und sprießen, dass es eine wahre Pracht ist.

friedhofschutzKomisch, dass es immer so weit kommt, denn der Zustand der Friedhofwege ist ja inzwischen wirklich ein Daueraufreger für viele (gerade ältere) Gemeindemitglieder. Vielleicht könnte ja der (Gemeinde?-)mitarbeiter, der die Aufkleber-Ermahnungen bzgl. wackelnder Grabsteine etc. verteilt, stattdessen mal ein paar Stündchen rupfen und zupfen?

Reinfall

Kleine Randnotiz: Besonders gut meinte es jemand bei der Grünschnittabgabe am Samstag und stürzte kurzerhand mitsamt seinem Abfallsack in den Container. Da ich nicht weiß, ob er sich verletzt hat, spare ich mir vorerst mal den smiley, ich glaube aber, er ist mit einem Schreck davongekommen.