Logospende?

Na Logo…

 

Die Bürgerinnen und Bürger Altrips sind im Amtsblatt aufgerufen, der Gemeinde ein Logo für die 1650-Jahr-Feier zu spendieren*. Das hat mich unglaublich inspiriert 🙂

*Aber bitte möglichst in den bürgernahen Formaten Illustrator, Photoshop oder Acrobat PDF, welche ja wie Messer und Mehl in jedem Haushalt vorrätig sind.

Infraschall – auch ein Thema in Altrip

Gestern schrieb mir ein Altriper:

img_2497Hallo Frau Krüger,
vor einem Jahr, im Mai 2015, haben wir uns eine Wohnung im Bereich Böcklinstrasse gekauft.
Im vergangenen Jahr wurde der Block 9 kurz hochgefahren und dann wieder abgeschaltet.
In diesem Jahr läuft er auf Hochtouren und bei uns vibriert, wie damals, erneut die Wohnung.
Hängt es vielleicht mit dem Block zusammen? Sekundäre Motoren?
Dumm für mich ist, das ich scheinbar den Brummton am stärksten höre. Andere vernehmen ihn als nicht störend. Ich dagegen kann kaum schlafen. Es ist als ob ein LKW vor der Tür parkt und der Diesel permanent läuft.
Immer und immer weiter ohne Pause.
Eigentlich will ich nur nicht weg.
Tagsüber kommt nun noch die Baustelle der Neubebauung hinzu. Abends dann der Brummton, den ich bei Nordwind deutlich auch außerhalb der Wohnung hören kann.
Ist in Altrip etwas zum Thema Brummton bekannt? Da nur ich ihn hören kann, scheint er sich im Niedrigfrequenzbereich auszubreiten.
Mit freundlichen Grüßen

Ich konnte an diese Erfahrung sofort anknüpfen, da auch ich (zwar nicht dauerhaft aber) schon des öfteren ein unangenehmes Brummen wahrgenommen habe. In einem anderen Blogbeitrag schrieb ich deshalb vom SUB-BASS des Block 9. Ein besonderes Schmankerl sind hier auch die ökologisch sinnvollen aber für das Gehör sehr unangenehmen Rotoren, die zur Kühlung des Wassers installiert wurden. Der Mailschreiber ist in der unglücklichen Lage, ständig das Brummen zu hören und ich glaube, er ist nicht der einzige, der das Vibrieren/Brummen wahrnimmt.

Hier ein interessanter Beitrag zum Thema.

SWR-Sendung über unser Heavy Metal Problem in Altrip

Erst am kommenden Donnerstag, den 06.10.16, 20.15 bis 21 Uhr, wird der Bericht zum Thema Altrip vs. Schrotty und Alba, die beliebten Schrottfirmen von gegenüber, in der Sendereihe „Zur Sache“ ausgestrahlt. (Tolles Wort eigentlich, AUSSTRAHLEN, macht das noch Sinn in Zeiten des Digitalfernsehens? Ich schreibe es sicherheitshalber mal auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Wörter. Meldungen weiterer vom Aussterben bedrohter Wörter sind übrigens immer willkommen.)

Erwachet!

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Heute Nacht kamen Schrotty und Alba, die beliebten Schrottfirmen von gegenüber, wieder über uns Altriper Bürger. Es war als schepperten sie beständig ERWACHET. Wenn der nächtliche Lärm vom Nachbarn käme, würde man mehr oder minder höflich klingeln und fragen, ob er noch zu retten ist. Aber auch die Gemeinde ist aufgewacht und lässt nach einem Antrag der Grünen per Rechtsanwalt überprüfen, ob bei der Genehmigung gegenüber eigentlich alles stimmt.
Warum erteilt man einem Lärmbetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohngebieten (Rheinau, Altrip) bitte eine 24-Stunden-Genehmigung? Studiert man die Unterlagen, die im übrigen jeder Bürger nach Antrag auf Akteneinsicht einsehen darf, stellen sich einige Fragen. Wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt? Nö! Wurden regelmäßige Lärm-Messungen durchgeführt? Ja, aber man erklärt einfach ganz Altrip zur Gemengelage (Gebiete, in denen verschiedene grundsätzlich unterschiedliche Nutzungen, also störanfällige Nutzungen wie Wohngebiete und störintensive Nutzungen wie Industriegebiete, durchmischt sind//wikipedia) und voilá fertig ist das Mischgebiet, für das die Lärm-Grenzwerte deutlich höher liegen als für reine Wohngebiete. Und die Altriper, die definitiv im ausgewiesenen Wohngebiet (zum Beispiel am Damm und in der Berliner Berliner Straße) wohnen, haben das Nachsehen bzw. das Nachhören. Für die galt heute Nacht mal wieder: Erwachet!